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Florianiplatz Saalfelden

Ab sofort kann man sich in Saalfelden die sehenswerten Kleindenkmäler der Stadt „erwandern“

Zahllose Marterl, Wegkreuze, Bildstöcke, Brunnen und Zunftzeichen kreuzen die Wege durch die Kleinstadt Saalfelden. Viele vergessen, dass diese Kleindenkmäler nahezu alle mit Schicksalen verbunden sind. Mit Freud und Leid, mit Erfolg und Misserfolg, mit Hoffnung und Entbehrung.

Um die Bedeutung dieser Denkmäler auch an die Wanderer weiterzugeben, werden nun einige dieser Ehrenmäler zu zwei Wegen verbunden und mittels Schildern erklärt.

Grundlage dafür war das Buch „Saalfelden – seine Kleindenkmäler am Wegesrand“ von Peter Innerhofer und seinen beiden Söhnen Thomas und Stefan, das bereits 2002 veröffentlicht worden war (erhältlich im Museum Schloss Ritzen).

Der erste Weg führt in den Ortsteil Saalfelden/Ramseiden, ist 4,3 Kilometer lang und mit nur 68 Höhenmetern relativ flach. Der zweite geht in Richtung Ritzensee und ist mit einer Länge von 6,4 Kilometern und 163 Höhenmetern etwas anspruchsvoller. Ausgangspunkt der beiden Spazierwege ist der Florianiplatz im Zentrum von Saalfelden, wo direkt am Beginn einige der vielen Denkmäler zu sehen sind – wie der Florianibrunnen oder das Zunftzeichen der Bäckerei Kelderer.

„Ein vielfältiger ländlicher Raum mit seinen durch Bauernhände gepflegten Kulturlandschaften ist eine essenzielle Grundlage für die touristische Entwicklung und die Naherholung für Einheimische“, erklärt Stefan Pühringer, Geschäftsführer der Saalfelden-Leogang-Touristik, die das Vorhaben in Zusammenarbeit mit dem Museum Schloss Ritzen umsetzte.

[Pinzgauer Nachrichten]