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Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang | Bikepark Leogang

Die Skibergsteiger sind am 16.01.2015 wieder nach Saalbach Hinterglemm gepilgert. Mehr als 1000 Teilnehmer fanden bei der Mountain Attack ideale Bedingungen vor. Auch weil das Feld so stark war wie noch nie gab es am Ende einen Streckenrekord durch einen Italiener.

Saalbach Hinterglemm war wieder fest in der Hand der Skibergsteiger. Viele Sieger der vergangenen Jahre waren dabei, dazu der Weltmeister aus Frankreich und jede Menge junge Herausforderer. Die wilde Jagd über sechs Gipfel und 3.000 Höhenmeter wurde an diesem Tag zum Rekordrennen.

Bei der 17. Mountain-Attack in Saalbach Hinterglemm gab es einen neuen Streckenrekord durch den Italiener Tadej Pivk. Er gewann und blieb dabei unter zwei Stunden und 25 Minuten. Bei fast idealen Bedingungen starteten 1.100 Teilnehmer das Rennen mitten im Ortszentrum von Saalbach.

Schon der Schattberg mit der steilen Nordabfahrt trennte die Besten von den Guten und so tauchten oben am Gipfel nach rund 40 Minuten die Favoriten als Erster auf. Christian Hoffmann, Langlauf Olympiasieger und zweifacher Gewinner der Mountain Attack in den Jahren zuvor, gab das Tempo vor. Während sich die schnellsten Herren auf den Weg zum nächsten Gipfel machten, gewann Verena Streitberger aus Maishofen (Pinzgau) den „Sprint“, das „Schattbergrennen“.

„Für mich war es ein super Rennen. Der Start war zwar recht chaotisch, weil man alle überholen musste. Aber sonst ist es optimal gelaufen und ich bin sehr happy“, sagte Verena Streitberger nach ihrem Sieg. Auch die Marathon-Titelverteidigerin ist aus dem Land Salzburg und lässt keine Zweifel aufkommen, dass der Weg zum Sieg nur über sie führt, nämlich Michaela Eßl aus Abtenau (Tennengau).

Nach dem Schattberg zog die Dunkelheit ins Glemmtal und die rasanten Abfahrten werden zur Herausforderung. Christian Hoffmann musste seine Träume vom dritten Sieg in Serie begraben. Eine Verkühlung hatte den ehemaligen Langläufer schon in der Vorbereitung gebremst. Der Italiener Tadej Pivk stürmte unterdessen ins Ziel und löschte den neun Jahre alten Streckenrekord aus. Zwei Stunden, 24 Minuten und 35 Sekunden ist die neue Bestmarke.

Nur 45 Minuten später kam Michaela Eßl ins Ziel und wiederholte ihren Vorjahressieg. „Am schwierigsten war für mich der letzte Hügel. Da geht es sehr lange flach dahin, was mir nicht so liegt. Außerdem lässt da die Kraft auch schon nach. Aber es ist ein geniales Gefühl, da herunter zu fahren und wenn es Richtung Ziel geht, freut man sich schon so, dass man das alles vergisst.“ Doch nicht für alle war die 17. Mountain Attack eine Rekordjagd. Manche brauchten mehr als sechs Stunden für die 30 Kilometer lange Runde im Glemmtal.

Ergebnislisten: