Salzburg – Leogang – Hütten

Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang | Bikepark Leogang

Leogang Winter

Die Vorhersage von Horst Nöbl aus Saalfelden für den Winter 2014/2015 ist da: plus Prognose bis in den Sommer 2015

Hier in der Kurzzusammenfassung: was sagen uns Ameisenhaufen, Disteln, Pilze und Bienen für den kommenden Winter? Und der Vergleich mit ähnlichen Jahren in der Vergangenheit macht uns dann sicher, dass wir auf einen kalten und schneereichen Winter hoffen dürfen.

Die Disteln sind wunderbar gewachsen und die Schneehöhe wird ähnlich hoch. Es war eine gute Pilzsaison und das verspricht einen schneereichen Winter. Mit dem Waldhonig und den Bienen gab es Probleme, aber die Ameisenhaufen waren dafür groß wie nie. Dazu ist die Kittharzproduktion der Bienen heuer stark und es gab jede Menge Ohrenschliefer. Das deutet auf einen kalten Winter hin.

[contentblock id=zimmer]

Vergleichsjahre wie 1998 und 1974 weisen auf einen frühen Winterbeginn mit viel Schnee schon Ende November und im Dezember hin. Das traditionelle Weihnachtstauwetter soll dieses Jahr ausfallen.

Detailprognose (Kurzfassung):

  • Prognose November: zuerst warm und föhnig, dann in der zweiten Hälfte unterdurchschnittliche Temperaturen, Schneefälle und gegen Ende bereits eine geschlossene Schneedecke im Pinzgau.
  • Und so war’s wirklich im November: bis Mitte November föhnig und warm, dann unten neblig und kalt und oben sonnig und warm mit kaum Niederschlägen.
  • Prognose Dezember: tiefe Temperaturen und Schneefälle, besonders kalt zu Weihnachten und kein Weihnachtstauwetter.
  • Und so war’s wirklich im Dezember: bis zum 24. relativ warm mit wenigen Niederschlägen, dann kalt mit Schneefall.
  • Prognose Jänner: tiefe Temperaturen und Schneefälle halten an, die größte Winterkälte gibt es Mitte Jänner.
  • Und so war’s wirklich im Jänner: der Jänner war sehr wechselhaft – von warm bis kalt, von Regen bis Schneefall, von Sonne bis Sturm – alles war dabei. Gegen Ende wurde es kälter und es gab stärkere Schneefälle.
  • Prognose Februar: zu Beginn größere Schneefälle, aber dann ist Schönwetter mit tiefen Morgentemperaturen zu erwarten.
  • Und so war’s wirklich im Februar: der Februar begann wie der Jänner endete – sehr winterlich mit Schneefällen. Dann gab es 2 sonnige und angenehm warme Wochen. In der letzten Februarwoche wurde es wieder winterlich mit Schneefällen.
  • Prognose März: relativ warm und Schönwetter, besonders Mitte März schon sehr frühlingshaft.
  • Und so war’s wirklich im März: anfangs noch winterlich wurde es immer wärmer, recht sonnig und frühlingshaft. Erst die letzten Märztage brachten wieder einen Wintereinbruch mit Sturm und Schneefällen.
  • Prognose April/Mai: zuerst Aprilwetter, dann frühlingshaft warm. Das frühsommerliche Wetter setzt sich im Mai fort.
  • Und so war’s wirklich im April: Der Wintereinbruch von Ende März setzte sich fort – dann Aprilwetter mit immer wärmeren Temperaturen.
  • Und so war’s wirklich im Mai: Bis zu einem Wintereinbruch zu Pfingsten ein ständiges auf und ab der Temperaturen – sehr wechselhaftes Wetter.
  • Prognose für den Sommer: eine Hitzewelle zieht durch den Pinzgau von Juni bis August – also den ganzen Sommer.

Die Prognose stimmt zu ungefähr 80% und gilt für den Pinzgau (800 m Seehöhe).

Das war die Kurzfassung von:
[Winterprognose 2014/15]

——————————————————————————————————————————
Das war die vorhersage für den Winter 2013/2014:
Er hat wieder recht gehabt: Horst Nöbl, Wetterprophet aus Saalfelden, hatte in seiner ersten Prognose sowohl den starken Wechsel zwischen Föhn und Kaltfronten und den meist herbstlichen Wettercharakter mit Schnee bis in die Niederungen zu Ende des Monats vorausgesagt als auch den winterlichen Beginn im Dezember und den Schlusspunkt mit dem weihnachtlichen Tauwetter inklusive Schneemangel.

Wobei Nöbl im Gespräch mit den „Pinzgauer Nachrichten“ sagte: „Natürlich kommt der Schnee, auch wenn außergewöhnlich ist, dass sich das extreme Weihnachtstauwetter bis in den Jänner hineingezogen hat.“ Auch die hohen Temperaturen auf über 1000 Meter seien sehr selten. Nöbl: „Dort, wo der Nebel weggeht – wie in der Salzburg Stadt – fangen aktuell schon die ersten Frühlingsboten an zu blühen. Sogar die ersten von meinen Bienen sind Ende Dezember schon ausgeflogen – bei zwölf Grad haben sie nachgeschaut, was da mit dem Wetter los ist.“

Aber in den kommenden Wochen wird alles anders – sagt Nöbl: „Nach dieser Woche wird es zunehmend kälter, Schnee werden wir um den 20. Jänner herum bekommen. Das stimmt mit der 100-Tage-Regel vom ersten Reif überein – um den 19. Oktober hatten wir den ersten Schnee und Frost. Ich rechne damit, dass der Februar enorme Schneemengen bringt. Das können 50 bis 70 Zentimeter sein, aber auch sehr viel mehr – bis zur akuten starken Lawinengefahr.“ Eine Wetterlage, die bis Anfang März halten wird: „Rasche Wechsel zwischen Warm- und Kaltfronten – was vor allem im Zuge der Warmfronten mit viel feuchter Luft weiterhin viel Schnee bedeutet.“ In der zweiten Märzhälfte – so ab dem 20. März – sollte es dann schon recht schön und warm sein. Für April erwartet Nöbl frühlingshafte Wärme, der letzte Schnee in den Niederungen sollte schmelzen. Nur Mitte April könnte es einen Schlechtwetterrückschlag geben. Nöbl: „Aber wie immer wollen die meisten dann nicht mehr skifahren – auch wenn die Pisten in den höheren Lagen noch durchaus fit wären. Da können es die meisten schon nicht mehr erwarten, in die Badeseen zu springen.“

[Pinzgauer Nachrichten]